Weimarer Kontroversen Mi. 22.07.2026 | Bild 1
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Weimarer Kontroversen

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Militärische Gewalt, kriegerische Auseinandersetzungen, Mord und Totschlag hat es immer gegeben. Die Hoffnung Immanuel Kants, durch völkerrechtliche Organisation eine weitgehende Abschaffung des Krieges und vielleicht sogar einen Zustand des ewigen Friedens zu erreichen, hat sich seit 1795 nicht erfüllt. Dennoch ist in West- und Mitteleuropa das Bewusstsein des Krieges vor allem seit den Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine und des Terroranschlag der Hamas in Israel wieder deutlich gestiegen. Hinzukommt, dass die USA unter Donald Trump die bisherigen Sicherheitsgarantien klar in Frage stellen. Während die Bundesregierung mit Rüstungsinvestitionen und anderen Maßnahmen die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands steigern will, warnen andere, dass auf diesem Wege eine Zukunft in Frieden gerade nicht gesichert werden kann.  Wie kriegstüchtig muss eine offene Gesellschaft sein? Diese Frage diskutieren wir mit dem Kriegshistoriker Jörn Leonhard (Freiburg) und dem Politikwissenschaftler Ingar Solty (Berlin). Diskutieren Sie mit!   Zum Themenjahr „Öffnen“ finden die Weimarer Kontroversen statt unter dem Titel „Die offene Gesellschaft und ihre Freunde“. Während sich die kulturellen, wirtschaftlichen, politischen und zunehmend auch militärischen Konflikte verschärfen, wird die Idee einer offenen Gesellschaft wieder vermehrt auch in ihren Grundsätzen in Frage gestellt. Anders als Karl Popper, der 1945 vor den Feinden einer offenen Gesellschaft warnte, möchten mit wir ihren Freundinnen und Freunden in ein Gespräch über unsere Herausforderungen und Perspektiven kommen. Mit Ihnen und unseren Gästen wollen wir in der Öffentlichkeit und mit größtmöglicher Offenheit über die Gegenwart und Zukunft der offenen Gesellschaft sprechen.

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