Weimar-Forum: Einführung in die Sonderausstellung: „Demokratie. Die Weimarer Republik zwischen Aufbruch und Krise“
Die Weimarer Republik beweist es: Demokratie kann nicht nur erkämpft, sondern auch wieder verloren werden. Nach der Revolution 1918 gewinnt die Republik Millionen Deutsche für sich. Sie schafft den Aufbruch in eine neue Zeit, meistert fundamentale Krisen. Parallel ächzt sie unter den Folgen von Weltkrieg und sozialen Umbrüchen. Die Gesellschaft bleibt gespalten – auf der einen Seite stehen bald erbitterte Feinde der Demokratie, auf der anderen überzeugte Demokratinnen und Demokraten. Die Sonderausstellung „Demokratie. Die Weimarer Republik zwischen Aufbruch und Krise“ stellt 20 Streiterinnen und Streiter für die Demokratie in ihrem Wirken vor. Sie zeigt damit, wie vielfältig demokratisches Engagement sein kann – ob in Politik und Kultur, Polizei und Justiz, Bildung, Medien oder zahlreichen anderen Feldern. Und sie erzählt von ganz unterschiedlichen Bedrohungen für die Demokratie in den 1920er Jahren. Politische Umsturzversuche und Gewalt auf den Straßen gehören ebenso dazu wie ein schroffes Gegenüber der Lebenswirklichkeiten und wiederkehrende wirtschaftliche Verwerfungen. Warum lastet eine Lüge wie ein Fluch auf der Republik? Welchen Schulen verleiht die Weimarer Republik einen immensen Schub? Und wie sorgt eine gelernte Heilgymnastikerin 1923 maßgeblich dafür, dass Hitlers Putsch gegen die Demokratie scheitert? Das und vieles mehr verrät die Sonderausstellung. Schließlich schlägt sie den Bogen ins Heute und fragt: Was tut eigentlich jeder und jede von uns für die Demokratie? Wir laden Sie herzlich zu einer Einführung in die neue Sonderausstellung mit unserem wissenschaftlichen Referenten Dr. Christian Schneebeck ein. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung selbst zu erkunden. Freitag, 13. November 2026 18:00 Uhr Der Eintritt ist frei. Einlass ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Zugang über Zeughofgasse. Um Anmeldung unter veranstaltungen@hdwr.de wird gebeten.