Danach. Goethes Briefe an Amalie von Levetzow 1823 bis 1826
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Der Vortrag widmet sich den Briefen aus den Jahren 1823 bis 1826 und geht der Frage nach, welche sprachlichen Strategien Goethe entwickelt, um an einen geliebten Menschen zu schreiben, an den ihm nach der Zurückweisung seines Heiratsantrags direkt zu schreiben unmöglich geworden ist. So zeigt sich in den Briefen an Amalie von Levetzow eine vielschichtige Form der Kommunikation, in der sich persönliche Gefühle, gesellschaftliche Konventionen und literarische Gestaltung auf besondere Weise verschränken. Zugleich lässt sich eine innere Entwicklung Goethes beobachten, die sich insbesondere im Übergang von eigenhändig verfassten Briefen zur Schreiberhandschrift symptomatisch niederschlägt.