Wolfgang Hilbig: Aus der Asche Fr. 20.11.2026 | Bild 1
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Wolfgang Hilbig: Aus der Asche

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Wolfgang Hilbig setzte sich zeitlebens mit seiner ostthüringischen Heimatstadt Meuselwitz auseinander, mit einer Landschaft geprägt von Tagebau und Industrie. „Und noch heute, wo sich manches geändert hat, heißt es, man kommt von da hinten, aus der Asche. Die Asche, so nennt man das Viertel, das an die Müllkippen grenzte, an die Tagebaue und Moore, an die in Trümmer liegenden Fabrikanlagen, an das ehemalige Gefangenenlager, dessen Baracken nach dem Krieg mit Umsiedlern aus den Ostgebieten belegt wurden…“  An diesem Abend zeigen wir den Filmessay „Dieser Herr C. aus der Stadt M.“. Darin beschäftigt sich der Regisseur Ede Müller in atmosphärischer Suchbewegung mit Meuselwitz als Herkunftsort literarischer Themen und Bilder im Werk von Wolfgang Hilbig. Außerdem spechen wir mit der Dichterin Nancy Hünger über Hilbigs Literatur, über Orte der Herkunft und Orte der Abwesenheit.

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