Chefdenker + Detlef  Fr. 27.02.2026 | Bild 1
Punk
Punk & Alternative

Chefdenker + Detlef

Tickets verfügbar 17,90 €

Chefdenker wurden 2002 gegründet und sind seither ähnlich stabil wie das zeitgleich eingeführte Euro Bargeld. In unregelmäßigen Abständen erscheinen Konzeptalben, wobei das Konzept seit über 20 Jahren immer dasselbe ist: Jede Platte hat 19 Songs, einen davon singt Guido vom Flockenberg. Während viele Künstler ihren eigenen Weg gehen, gehen Chefdenker einfach gar keinen Weg. Denn auch hier gilt der Energieerhaltungssatz: "In einem abgeschlossenen System bleibt bei Reibungsfreiheit die gesamte mechanische Energie erhalten. Die verschiedenen Energieformen können sich lediglich ineinander umwandeln.“ Übersetzt bedeutet dies: Die Energiesparfüchse von Chefdenker sind mal „Rock’n’Roll“-Punk, mal „Altherren-Rock“-Punk, ein anderes mal wieder (…hier bitte beliebiges Determinans einsetzen)-Punk – je nachdem woher der Wind gerade weht. 

Aus den Trümmern der Kölner Urbaner-Asipop-Bewegung entstand im November 2017 Detlef. Detlef ist der legitime Nachfolger und militante Arm von Supernichts! Den beiden kongenialen Punkrock-Routiniers Detlef Löber (Schlagzeug, Gesang) und Detlef Meurer (Gitarre, Gesang) von Supernichts und Knochenfabrik schließt sich Detlef Damm (Bass, Gesang) von Incoming Leergut an. Ihr habt die Öko-Eltern in den Funktionsjacken vom Norden mit ihren Blagen satt? Ihr wolltet schon immer wissen, wie sich Rechtsanwälte lieben? Ihr könnt es kaum abwarten zu erfahren, wie die vertrackte Situation zwischen Thomas, Nicole und Markus an der Resterampe ausgeht? Ihr wollt 13 Tonnen Dreck loswerden, laut BARCLAY JAMES HARVEST! schreien, obwohl ihr die Band gar nicht so gut findet oder habt einfach nur zu viel geraucht und zu viel getrunken? Dann ist Detlef genau das Richtige für euch, denn die Kölner schleudern einen Punkrock-Kracher nach dem nächsten in die Menge. Mal gegen die da oben, mal über die da unten, mal über sich selber, mal über Männer die gern tanzen, mal über die, die beim Autofahren dringend pissen müssen und auch über die Penner, die zu gern rechts abbiegen. Midtempo trifft flotten Melodypunkrock. Hymne trifft 60-Sekunden-Wutanfall. Klar ist dabei immer: Es muss ein Bruch durch Deutschland gehen! Ein selbstironischer Bruch!


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