Gipfeltreffen der mitteldeutschen Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber Di. 21.07.2026 | Bild 1
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Gipfeltreffen der mitteldeutschen Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber

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Drei Städte, drei literarische Residenzen, ein besonderer Abend: Am Dienstag, dem 21. Juli 2026, verwandelt sich die Sommerbühne im Innenhof des Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt in das Epizentrum der mitteldeutschen Gegenwartsliteratur. Ab 19:30 Uhr treffen hier die amtierenden Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber aus Erfurt, Halle (Saale) und Magdeburg zu einem außergewöhnlichen Lese- und Gesprächsabend unter freiem Himmel aufeinander.   Das Publikum erwartet ein echtes Novum: Erstmals stehen die aktuellen Stimmen dreier wichtiger Kulturstädte der Region gemeinsam auf einer Bühne.   Mittendrin Erfurts Stadtschreiberin Lena Schätte, eine der derzeit profiliertesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, die in ihren Texten mit feinem Gespür den Puls der Thüringer Landeshauptstadt einfängt. Erst am vergangenen Wochenende wurde sie bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt mit dem renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet. Die Jury würdigte ihren Wettbewerbstext als von außergewöhnlicher existenzieller und literarischer Kraft. Flankiert wird sie von den beiden aktuellen Stipendiaten aus Sachsen-Anhalt: Aron Boks, dem bekannten Slam-Poeten, Autor und Hallenser Stadtschreiber 2026, sowie der renommierten, gebürtigen Magdeburgerin Anne Hahn, die für die Dauer ihres Stipendiums an die Elbe zurückgekehrt ist. Gemeinsam stehen sie für drei unterschiedliche Handschriften und Perspektiven auf das Schreiben in und über Städte.   Ein Abend über das Beobachten, Ankommen und Einmischen   Das Amt der Stadtschreiberin oder des Stadtschreibers ist einzigartig: Es fordert dazu auf, eine Stadt monatelang mit unvoreingenommenem, scharfem Blick zu sezieren. Doch was passiert, wenn diese unterschiedlichen, frischen Perspektiven mitten im laufenden Stipendienjahr aufeinandertreffen?   An diesem Abend lesen die drei Autorinnen und Autoren aus ihren aktuellen Werken sowie aus den Texten, die ganz frisch während ihrer Residenzen 2026 entstehen. Ob Aron Boks’ Erkundungen städtischer Begegnungsorte, Anne Hahns literarische Spurensuche an der Elbe oder Lena Schättes Erfurter Beobachtungen – das Programm verspricht eine abwechslungsreiche Mischung aus humorvollen Alltagsbeobachtungen, Tiefgang und scharfsinningem Dialog.   Zudem gewähren sie einen Blick hinter die Kulissen ihres Schaffens: Wie blickt man auf eine Stadt, die einem für ein paar Monate zur Heimat auf Zeit wird? Und wie unterscheidet sich das literarische Leben zwischen Erfurt, Halle und Magdeburg? Tickets für die Veranstaltung sind unter www.herbstlese.de, in der Geschäftsstelle der Herbstlese im Kultur: Haus Dacheröden oder im Ticketshop Thüringen zu erhältlich.

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